Genre: Action

Regisseur: Christopher McQuarrie

Kinostart: 02.08.2018

Home Release: 2018

Laufzeit:  147 min.

FSK: 12

Mission Impossible: Fallout

 

Die Action-Fortsetzung Mission: Impossible 6 führt Tom Cruise und sein Team in eine neue gefährliche Agenten-Mission, die Geschick und Gadgets erfordert. Handlung von Mission: Impossible 6 – Fallout Seine sechste unmögliche Mission darf Ethan Hunt (Tom Cruise), seines Zeichens Top-Geheimagent der Impossible Mission Force, wieder zusammen mit seinen Verbündeten Benji Dunn (Simon Pegg), Luther Stickell (Ving Rhames) und Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) bestreiten.

 

Mission: Impossible 6 - Fallout Blu-ray Limited Steelbook
  • Paramount (Universal Pictures) (28.12.2018)
  • Blu-ray, Freigegeben ab 12 Jahren
  • Laufzeit: 147 Minuten
  • Tom Cruise, Rebecca Ferguson, Simon Pegg, Ving Rhames, Alec Baldwin
  • Deutsch, Englisch
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  • Paramount (Universal Pictures) (28.12.2018)
  • Blu-ray, Freigegeben ab 12 Jahren
  • Laufzeit: 147 Minuten
  • Tom Cruise, Rebecca Ferguson, Simon Pegg, Ving Rhames, Alec Knight
Mission: Impossible 6 - Fallout [Blu-ray]
  • Paramount (Universal Pictures) (28.12.2018)
  • Blu-ray, Freigegeben ab 12 Jahren
  • Laufzeit: 147 Minuten
  • Tom Cruise, Rebecca Ferguson, Simon Pegg, Ving Rhames, Alec Baldwin

Review Kritik und Wertung

Zimmi

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  • 5 von 5

Review von Marc

 

Tom Cruise ist vielleicht der größte Filmstar aller Zeiten. Ich sage nicht, dass er der talentierteste ist, wobei er in den 80er und vor allem den 90er bewiesen hat, dass er mehr kann als nur Action. Cruise ist für mich in vielerlei Hinsicht einzigartig. Der Mann ist seit fast 40 Jahren im Geschäft und hat von seiner Strahlkraft kaum verloren. Cruise’s Leidenschaft und Professionalität für das Medium Film ist jedes Mal zu spüren. Wenn Cruise einen Film macht, ist es immer ein Event. Es gibt keinen Cruise Film, der es nicht ins Kino schafft und selbst bei einer Gurke, wie “die Mumie“ letztes Jahr, gibt er mindestens 110%. Ich rechne ihm das einfach hoch an und finde es schade, dass er von vielen ignoriert wird aufgrund seiner Scientology Mitgliedschaft. (Ich halte auch nichts von Scientology, aber sei’s drum).

Die oft belächelte Tatsache, dass er seine Stunts selbst macht und immer wieder neue Herausforderungen sucht, finde ich sensationell. Für “M:I Fallout“ hat Cruise unter anderem innerhalb von 3 Monaten gelernt, wie man einen Helikopter fliegt, hat über 1 Jahr für den HALO-Jump trainiert und hat sich bei einem Sprung den Fuß gebrochen und den Stunt trotzdem zu Ende gedreht. Allein für diese Tatsachen verdient Cruise eine gehörige Portion Respekt. Das “Mission: Impossible“ Franchise ist dabei vermutlich das meist unterschätzte in Hollywood. Seit 22 Jahren aktiv und immer wieder haben es Cruise und seine exzellenten Regisseure geschafft, sich selbst zu toppen. Der zweite Teil ist zwar (zu Recht) das schwarze Schaf, dennoch bin ich der Meinung, dass man “Bourne“, “James Bond“, “Stirb langsam“ etc. schon längst überholt hat.

Spätestens, wenn das ikonische “Mission: Impossible“ Intro einsetzt, bin ich zu 100% drin gewesen und hab die erste Gänsehaut bekommen. Auch, weil die Eröffnungsequenz anders daher kommt, als man vielleicht denkt. Denn “M:I Fallout“ ist auch ein emotionaler Film, der die Wunden der Vergangenheit aufreißt und den Zuschauer auf eine völlig irre und teilweise unglaubliche 148 minütige Achterbahnfahrt loslässt.

Das “M:I“ Franchise hat sich über die Jahre immer weiter entwickelt, selbst bei kleinen Details, wie dem Score. Regisseur Christopher McQuarrie entschied sich für jemand neuen. Lorn Balfe ist hier für den Soundtrack zuständig, der andersartig daher kommt – brachial, wuchtig, laut, aber immer passend. Christopher McQuarrie hat hiermit endgültig bewiesen, dass er nicht nur einer der talentiertesten Regisseure zurzeit ist, sondern auch, dass es momentan keinen gibt, der Action besser inszenieren kann. In den 2 1/2 Stunden gab es nicht einen einzigen Moment, der unüberlegt oder überflüssig wirkt. Jede Kameraeinstellung wirkt durchdacht, jeder Schnitt sitzt an der richtigen Stelle. Ich hatte oft “The Dark Knight“ Vibes, wenn beispielsweise Rebecca Ferguson durch einen Pariser Tunnel mit ihrem Motorrad jagt und die Kamera sie dabei butterweich begleitet, da musste ich an die Szene denken, als Batman mit seinem Batmobil durch’s trostlose Gotham fährt. Ich habe selten so eine elegante, perfektionistische Regie gesehen, erst recht nicht in einem Blockbuster. Jeder Schuss hat Gewicht, jeder Schlag tut weh, um jedes zertrümmerte Auto trauert man und jede Explosion fühlt sich richtig an.

Die Action ist zweifellos das Herzstück. Sei es die wahnsinnige Verfolgungsjagd durch Paris, der Toiletten Fight in einer Pariser Disco mit Mustache Cavill, der Halo-Jump, der Wettlauf gegen die Zeit in London und das vielleicht atemberaubenste Action Finale aller Zeiten in Kaschmir. Alles hat Hand und Fuß. Untermalt mit dem fantastischen Score von Balfe und der herausragenden Regie von McQuarrie. Die Geschichte selbst ruht sich darauf nicht aus, es gibt viele Wendungen, viele Überraschungen und auch wenn man das Gefühl hat, den Überblick zu verlieren. Am Ende kommt alles zusammen. Man lacht, man fiebert mit, es ist emotional und manchmal nicht zu fassen. Wenn Tom Cruise mit seinen 56 Jahren dann in London endlich lossprinten darf und gefühlt einmal durch halb London rennt, ging mir einfach das Herz auf. Cruise ist zu jeder Sekunde in seinem Element. Jeder Schlag, jeder Sturz, jeder Schuss, jede Verfolgungsjagd lebt er mit seinem gesamten Körper. Trotzdem gibt es auch immer wieder Momente, wo Cruise mehr sein darf, als nur der Action Held. Und das gilt letztendlich für den gesamten Cast. Jeder bekommt seinen Moment. Henry Cavill ist absolut großartig und liefert seine bislang beste Performance ab. Simon Pegg darf wieder zur Maske greifen und ist derjenige, der dafür sorgt, dass der Humor nicht zu kurz kommt, Rebecca Ferguson ist ein wunderbares (wunderschönes) Gegenstück zu Cruise und auch vermeintlich unwichtige Nebendarsteller wie Alec Baldwin und Ving Rhames bekommen ihren eigenen Moment, um zu glänzen. Baldwin und Rhames gehören zwei der emotionalsten Momente im Film. Vieles haben sie in den letzten Jahren zusammen erlebt, zusammen mit dem Zuschauer, das Team ist mir persönlich wirklich ans Herz gewachsen. Ganz ehrlich, es gab Momente, wo ich einfach so emotional mit dabei war, dass ich fast schon einen Kloß im Hals hatte. Michelle Monhagan kehrt als Julia Hunt zurück, was ebenso gelungen ist, wie die Rückkehr von Sean Harris als Solomon Lane. Und auch Vanessa Kirby hat mir als geheimnisvolle Verführerin sehr gut gefallen.

Was bleibt noch zu sagen ? Selbst am 3D habe ich wenig auszusetzen, es hatte war keinen Mehrwert, aber es hat auch nicht gestört. Loben möchte ich nochmal die beeindruckende Cinematography, die sich durch den ganzen Film zieht. McQuarrie spielt mit Licht und Schatten und dadurch, dass alles an realen Orten gedreht ist, enstehen einige faszinierende Bilder. Es gibt von meiner Seite aus schlichtweg nichts zu kritisieren. Vielleicht werden einige sich daran aufhängen, dass die Story im Kern zu generisch ist oder die ein oder andere Länge, die auftreten könnte. Sei’s drum, ich habe jede Sekunde genossen!

Im Film selbst fällt einmal der Satz, dass die Welt das IMF braucht. Menschen, wie die des IMF’s. Und das ist in vielerlei Hinsicht richtig. Denn nicht nur die Welt braucht das IMF, sondern auch das Blockbuster Kino. Es braucht Regisseure wie Christopher McQuarrie, die noch wissen, wie man Action richtig inszeniert. Und zumindest Hollywood braucht Menschen wie Tom Cruise. Der nie ein Limit kennt, der lieber sein Bein verlieren würde, als sich vor einen Greenscreen zu stellen, um den Zuschauer für dumm zu verkaufen.
Ich weiß nicht, wie Cruise und sein zukünftiger Regisseur das hier noch toppen wollen. Aber wenn jemand das Unmögliche möglich machen kann, dann Tom Cruise.

  • 4,5 von 5

Eure Bewertung des Films

 

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Originalbilder: Mission: Impossible – Fallout / © Paramount Pictures Germany (2018)

Review Kritik und Wertung von Mission: Impossible 1-5

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