Genre: Action

Regisseur: Anthony Russo, Joe Russo

Kinostart: 26.04.2018

Home Release: 18.09.2018

Laufzeit: 149 min.

FSK: 12

Avengers 3: Infinity War

 

Hieß es irgendwo: “Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden”, reicht einem gewissen Thanos (dargestellt von Josh Brolin) kein einzelner Ring, ein Handschuh muss es gleich sein, bestückt mit Edelsteinen der besonders gefährlichen Art. Diese sechs Steine, auch Infinity Gems, Soul Gems oder Infinity Stones genannt, verbergen sich in Artefakten, die über den Lauf von drei Phasen im Marvel Cinematic Universe in Erscheinung treten.

 

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  • Laufzeit: 149 Minuten
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Marvel Avengers e0491 Legend Handschuh Avengers Verwandschaft Infinity War Collector, einzigartig
  • Mit einer beeindruckenden Größe von 50 cm lang mit einer Luxus-Finish.
  • Leuchten die 6 Steine der Unendlichkeit LED, wenn der Handschuh ist aktiviert.
  • Die fünf Finger sind beweglich und können sich schließen um eine Faust zu bilden.

Review/Kritik und Wertung

Zimmi

  • 3 von 5

Micha

  • 9 von 10

Mela

  • 8,5 von 10

Benny

  • 5 von 5

Review von Marc

 

Über das MCU kann man vieles sagen, aus finanzieller Sicht kann man aber nur sagen, dass Marvel und Disney alles richtig gemacht haben. Die Qualität der Filme, nun, darüber lässt sich streiten. Gerade zu Beginn, mit Filmen wie dem ersten “Iron Man“ oder dem ersten “Avengers“, hatte ich großen Spaß, aber die Mehrheit der Filme mochte ich eher weniger, einige fand ich gar katastrophal schlecht und in den letzten 2 Jahren war ich nur noch genervt von dem gefühlten Overkill an Comicverfilmungen, die alle nach dem gleichen Schema abliefen und aus dramaturgischer Sicht ein schlechter Witz waren. Und genau das war es, dass ich mir für “Infinity War“ gewünscht habe. Eine Comicverfilmung, die eben nicht vollgestopft ist mit deplatziertem Humor, die dramaturgisch ernstzunehmend ist, die optisch nicht aussieht wie ein TV-Film, Konsequenzen für die Charaktere hat, keine magische Pisse, mit denen man sie aus dem Reich der Toten zurück bringt und einen Antagonist, der auch mal wirklich etwas nachvollziehbares tut, denn das ist ein Problem, dass sich durch bislang alle Marvel Filme zieht – die Antagonisten waren immer vergessenswert. Thanos wurde nun über 10 Jahre immer mal wieder kurz erwähnt oder gezeigt und darf jetzt endlich beweisen, ob er es wirklich drauf hat.

Und das Thanos was kann, machen die Russo Brüder direkt zu Beginn klar. “Infinity War“ startet ordentlich düster, mit einer wirklich spannenden Sequenz, die mich direkt gefesselt hat. Was nach dem Opening folgt sind eine 150 minütige Materialschlacht, mit unendlich viel Action und gefühlt unendlich vielen Charakteren. Erfreulicherweise schaffen die Russo Brüder es, dass fast jeder Charakter ein Stück vom Kuchen abbekommt, dass jeder seine eigene Erfahrungen mit Thanos und seinen CGI Kreaturen durchlebt und dabei teilweise vor ungeahnte Schwierigkeiten gestellt wird. Die Story selbst reißt keine Bäume aus, das hat aber noch nie eine getan im MCU. Wirklich große Überraschungen gab es storytechnisch nicht und selbst das Ende hatte ich mir so ausgemalt, wie es dann letztendlich auch kam. Ist aber nicht tragisch, denn insgesamt hatte ich ne Menge Spaß mit dem Film. Mehr Spaß, als mit den meisten anderen Filmen des MCU. Ob “Infinity War“ jetzt der beste Marvel Film ist, muss eh jeder für sich selber entscheiden, meiner Meinung nach ist er aber auf jeden Fall einer der besten.

Optisch hat sich auch einiges getan. Das CGI ist nicht so katastrophal wie zuletzt in “Black Panther“, auch wenn “Infinity War“ ein paar unschöne Figuren hat, die leider doch etwas billig aussehen. Insgesamt wirkt aber alles sehr stimmig. Richtig gut gefallen hat mir der Soundtrack, vielleicht der bislang beste im MCU, teilweise erinnerte mich die Musik (und auch ein paar Raumschiffe) ein wenig an “Star Wars“, was mir doch sehr gefiel. Der Humor kommt auch in “Infinity War“ nicht zu kurz, insgesamt hat der aber für mich deutlich besser funktioniert als zuletzt in “Thor Ragnarok“ oder “Guardians of the Galaxy 2“. Ein paar Fremdscham One-Liner sind zwar dabei, aber darüber konnte ich hinweg sehen, denn glücklicherweise gibt es auch genug düstere Momente, mehr, als in jedem anderen MCU Film.

Für die Charaktere gibt es endlich Konsequenzen und auch der Tod ist diesmal unausweichlich. Wirklich emotional mitfühlen konnte ich über die meiste Zeit hinweg zwar nicht, aber es war mir auch nicht völlig egal, es war einfach sehr unterhaltsam. Die Action selbst hat auch ziemlich viel Spaß gemacht, gerade zu Beginn. Wie die Charaktere dort im Team zusammenarbeiten, das hat schon was, die Chemie in den Gruppen hat definitiv gestimmt und das ganze ist einfach sehr elegant inszeniert. Nichts desto trotz tauchen gerade zum Finale hin ein paar Ermüdungserscheinungen auf, alles ist so voll gepackt mit Action, Explosion und hässlichen CGI Gegnern, dass man irgendwann den Überblick verliert und keine Lust mehr hat. Thanos selbst sieht vom Design her nicht gerade spannend aus, sein CGI ist okay, Josh Brolin holt aber eine Menge aus der Figur raus. Das Thanos der bislang beste Antagonist des MCU’s ist, ist kein Kunststück, denn Konkurrenz in der Hinsicht gab es einfach nicht. Die Macht und Power von Thanos wird sehr schön dargestellt, einen kleinen Inneren Konflikt hat man ihm auch gegeben, das ist ganz nett und gibt dem Charakter einfach das nötige Fleisch, sodass er dem Zuschauer nicht völlig egal ist. Die verschiedenen Planeten, die im Film auftauchen, sehen alle relativ gleich aus, hauptsächlich sind sie zerstört oder nicht bewohnt und Wakanda bleibt für mich ein furchtbar lahmer Ort, mit sehr öden und belanglosen Charakteren. Dass es einen zweiten Teil geben wird, ist ja kein Geheimnis, dementsprechend ist auch das Ende gestaltet und ich hab definitiv Lust auf mehr. Es gibt, natürlich, auch noch eine Szene nachdem Abspann, die diese Lust befeuert.

Hardcore Fans werden den Film sicher lieben, ihn vergöttern und ihn sich 100 Mal im Kino anschauen, ich persönlich hatte überraschend viel Spaß, was wohl auch an meinen sehr niedrigen Erwartungen lag. “Infinity War“ ist ein unterhaltsamer Blockbuster, der vieles richtig macht, aber bei weitem nicht frei von Problemen ist. Eine Revolution im Blockbuster Genre ist das sicher nicht, aber eine Empfehlung, mit Kratzern, auf jeden Fall!

  • 3,5 von 5

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