Genre: Horror

Regisseur: John Krasinski

Studio: Paramount

Home Release: 24.08.2018

Laufzeit:  90 min.

FSK: 16

A Quiet Place

 

A Quiet Place – ein ruhiger Ort – ist die beschauliche Farm, in der ein amerikanisches Ehepaar (Emily Blunt und John Krasinski) mit seinen Kindern (Noah Jupe und Millicent Simmonds) lebt. Hier führen sie ein Leben in kompletter Ruhe mitten in der Natur. Sie verständigen sich über Gebärdensprache und durchbrechen auch sonst nicht den Mantel des Schweigens, der über allem liegt. Die Lautlosigkeit hat jedoch einen viel gewichtigeren Grund als das Sehnen nach Ruhe, denn sobald ein zu lautes Geräusch die Stille durchbricht, wird etwas sehr Gefährliches auf den Plan gerufen.

 

 

Gewinnspiel

 

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A Quiet Place [Blu-ray]
  • Polnische Ausgabe, Cover kann polnischen Markierungen enthalten. Dieser Artikel hat Deutsche Sprache und Untertitel.
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

Trailer

Review Kritik und Wertung

Micha

  • 10 von 10

Melanie

  • 9 von 10

Marc

ACHTUNG SPOILER
Review mit Spoiler

Der größte Nervenkitzel war es, sich den Film in der Assi Spelunke CinemaxX anzusehen. Überraschenderweise hat’s geklappt, die Leute haben ihre Klappe gehalten. Und das ist auch die primäre Aufgabe in “A Quiet Place“.

Nun hatte John Krasinski zwei Möglichkeiten. Entweder, er präsentiert dem Zuschauer eine Familie, die sich clever verhält, nicht naiv handelt und allgemeinen Dummheiten aus dem Weg geht oder eine Familie, die sich dämlich, verantwortungslos und wenig logisch verhält. Leider hat Krasinski sich für Zweiteres entschieden.

Das kleine Kinder manchmal Dummheiten machen, ist ja noch verschmerzbar und nachvollziehbar (wobei sich das gleich zu Beginn rächt), aber wenn die Erwachsenen selbst auch nicht die hellsten Leuchten sind, dann hat man ein Problem. In dem Fall hatte ich vor allem ein dramaturgisches Problem damit. Warum um alles in der Welt zeugt man in einer Apokalypse ein Kind, wenn man schon zwei hat ? Eine Schwangerschaft ist ein großes Risiko, die Geburt sowieso und ein Baby ist nun auch nicht gerade dafür bekannt, dass es immer leise ist. Mal von dieser großen Dummheit abgesehen, gibt’s auch noch andere kleine Geschichten, die ziemlich dämlich waren (der Nagel).

Was mir gefallen hat war die allgemeine Stimmung im Film. Diese nervenzerreißende Ruhe hat schon was, auch wenn für meinen Geschmack doch etwas zu viel Musik eingesetzt wurde. Wovon es leider auch zu viel gab, waren Jump Scares. Ich hasse Jump Scares, weil sie schlicht und ergreifend nicht gruselig oder atmosphärisch sind. Sie sind vorhersehbar und nerven. Schade, dass man sich hier entschieden hat, hauptsächlich darauf zu setzen. Die Kreaturen selbst fand ich vom Design her relativ belanglos. Es hat mich nicht geärgert, aber auch nicht begeistert. Optisch isses halt nicht so schön gewesen, wobei ich das Ohr Design ziemlich cool fand.

Die beiden Kinderdarsteller haben einen guten und glaubwürdigen Job gemacht, Emily Blunt ist stets bemüht, wobei ich das hier jetzt nicht zu ihren ganz großen Glanzleistungen zählen würde. John Krasinski bleibt leider relativ blass, mehr, als ein Gesichtsausdruck ist nicht drin und auch ansonsten wirkt sein Schauspiel etwas hölzern.

Der dramaturgische Höhepunkt des Films ist natürlich die unausweichliche Geburt. Leider hatte ich immer im Hinterkopf, dass das nun Mal ein vermeidbares Szenario ist, wenn man nicht so verantwortungslos sich dazu entschieden hätte in dieser Welt ein Kind zu zeugen. Entsprechend wenig mitgefiebert habe ich hier, das Mitleid hielt sich auch in Grenzen, spannend war das Finale leider auch eher weniger. Dass sich Krasinski für seine Familie am Ende opfert ist konsequent, wie man das hier umgesetzt hat, fand ich aber nicht so ganz rund. Das er hier seiner Tocher dann nochmal zeigt, dass er sie liebt….ach, ne. Unnötiger Kitsch. Noch seltsamer fühlte sich aber die letzte Einstellung des Films an. Man hat nun die Schwachstelle gefunden, schön und gut, aber wie Blunt dann mit Siegerlächeln zu ihrer Tochter guckt und die Schrotflinte lädt….argh…das kannste in einem “Expendables“ Film machen, aber die Szene fühlte sich falsch an. Überhaupt fehlt es dem Film an cleveren Szenen, Szenen, wo ich mir als Zuschauer denke “Ah ja, sehr nett, da wäre ich gar nicht drauf gekommen.“ Es gibt zwar ein paar nette Ideen, aber die Dämlichkeiten überwiegen.

Nichts desto trotz ist “A Quiet Place“ nun auch keine komplette Katastrophe. Es ist kurzweilige Unterhaltung, bei der nie unnötige Längen auftraten und ein paar spannende Szenen, sowie zwei gute Kinderdarsteller möchte ich dem Film auch definitiv zugute halten.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, Cleverness ist Platin!

  • 3 von 5

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Unboxing

Originalbilder: A Quiet Place / © Paramount (2018)