Oscars 2026 – Alle Gewinner der 98. Academy Awards im Überblick
Die 98. Oscarverleihung fand am 15. März 2026 im Dolby Theatre in Hollywood, Los Angeles statt. Mit den berühmten Academy Awards zeichnet die Academy of Motion Picture Arts and Sciences jedes Jahr die besten Filme und Leistungen der Filmbranche aus. Geehrt wurden dabei die besten Produktionen des Filmjahres 2025.
Moderiert wurde die glamouröse Preisverleihung in diesem Jahr von Conan O’Brien, der mit Humor und einigen politischen Spitzen durch den Abend führte. Die Veranstaltung wurde weltweit im Fernsehen übertragen und zusätzlich online gestreamt.
Wie jedes Jahr war die Oscar-Nacht voller Emotionen, Überraschungen und großer Momente. Besonders zwei Filme prägten die Verleihung: „One Battle After Another“ und „Sinners“. Während der eine Film am Ende die meisten Preise gewann, ging der andere mit der höchsten Zahl an Nominierungen ins Rennen.
Der große Gewinner der Oscars 2026
Der große Gewinner des Abends war „One Battle After Another“ von Regisseur Paul Thomas Anderson. Der Film konnte insgesamt sechs Oscars gewinnen, darunter die wichtigsten Kategorien wie Bester Film und Beste Regie. Damit wurde der Film zum dominierenden Titel der diesjährigen Oscarverleihung.
Für Anderson war es ein besonderer Moment: Nach vielen Nominierungen in seiner Karriere gewann er erstmals den Oscar für die beste Regie. Die satirische Geschichte des Films, die politische und gesellschaftliche Themen aufgreift, überzeugte sowohl Kritiker als auch die Academy.
Die meisten Nominierungen: „Sinners“
Während „One Battle After Another“ die meisten Preise gewann, stellte „Sinners“ einen neuen Rekord auf: Der Film erhielt 16 Nominierungen und ging damit als meistnominierter Film der Oscar-Geschichte ins Rennen.
Am Ende konnte der Film mehrere wichtige Kategorien gewinnen, darunter den Oscar für Bester Hauptdarsteller für Michael B. Jordan sowie Bestes Originaldrehbuch für Ryan Coogler.
Große Schauspielpreise der Oscarverleihung
Auch in den Schauspielkategorien gab es starke Gewinner.
Der Oscar als Bester Hauptdarsteller ging an Michael B. Jordan für seine Rolle im Film Sinners. Besonders bemerkenswert war seine Darstellung zweier Zwillingsbrüder, eine Leistung, die von Kritikern weltweit gefeiert wurde.
Den Preis als Beste Hauptdarstellerin erhielt Jessie Buckley für ihre Rolle im historischen Drama Hamnet.
In den Nebenrollen wurden Sean Penn (One Battle After Another) und Amy Madigan (Weapons) ausgezeichnet.
Historische Momente und Highlights
Neben den Gewinnern gab es auch einige historische Momente.
So gewann Autumn Durald Arkapaw für ihre Arbeit an Sinners den Oscar für Beste Kamera und schrieb damit Geschichte als erste Frau, die diese Kategorie gewinnen konnte.
Ein weiteres Highlight war die Einführung einer neuen Kategorie: Best Casting. Dieser Preis wurde erstmals in der Geschichte der Oscars vergeben und ging ebenfalls an das Team von „One Battle After Another“.
Internationale Filme und Animation
Auch internationale Produktionen spielten eine wichtige Rolle.
Der Oscar für Bester internationaler Film ging an das norwegische Drama „Sentimental Value“.
In der Kategorie Bester Animationsfilm konnte sich „KPop Demon Hunters“ durchsetzen und gewann zusätzlich auch den Oscar für den Besten Song.
Technische Kategorien
Neben den großen Preisen wurden auch zahlreiche technische Leistungen ausgezeichnet.
Besonders erfolgreich war hier „Frankenstein“, der mehrere Oscars in Bereichen wie Kostümdesign, Make-up und Szenenbild gewinnen konnte.
Auch große Blockbuster waren vertreten:
Der Oscar für Beste visuelle Effekte ging an „Avatar: Fire and Ash“, während „F1“ in der Kategorie Bester Ton ausgezeichnet wurde.
Alle Gewinner der Oscars 2026
Hier ist die vollständige Liste der Gewinner der 98. Academy Awards:
Bester Film
One Battle After Another
Beste Regie
Paul Thomas Anderson – One Battle After Another
Bester Hauptdarsteller
Michael B. Jordan – Sinners
Beste Hauptdarstellerin
Jessie Buckley – Hamnet
Bester Nebendarsteller
Sean Penn – One Battle After Another
Beste Nebendarstellerin
Amy Madigan – Weapons
Bestes Originaldrehbuch
Ryan Coogler – Sinners
Bestes adaptiertes Drehbuch
Paul Thomas Anderson – One Battle After Another
Bester Animationsfilm
KPop Demon Hunters
Bester internationaler Film
Sentimental Value (Norwegen)
Bester Dokumentarfilm
Mr. Nobody Against Putin
Beste Kamera
Autumn Durald Arkapaw – Sinners
Bester Schnitt
One Battle After Another
Bestes Szenenbild
Frankenstein
Bestes Kostümdesign
Frankenstein
Bestes Make-up und Hairstyling
Frankenstein
Bester Ton
F1
Beste visuelle Effekte
Avatar: Fire and Ash
Beste Filmmusik
Ludwig Göransson – Sinners
Bester Filmsong
Golden – KPop Demon Hunters
Bestes Casting
Cassandra Kulukundis – One Battle After Another
Bester Live-Action-Kurzfilm
The Singers / Two People Exchanging Saliva (Unentschieden)
Hier noch der Livestream in voller Länge:
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