Genre: Action

Regisseur: Joseph Kosinski

Studio: Studiocanal

Kinostart: 08.03.2018

Home Release: 2018

Laufzeit: 134 min.

FSK: 12

No Way Out – Gegen die Flammen

 

Eric Marsh (Josh Brolin) ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele und bildet sein 19-köpfiges Team (u.a. Taylor Kitsch) gerade zur renommierten Hotshot-Crew aus. Diese Elite-Einheit macht sich im wahrsten Sinne des Wortes die Hände schmutzig und kämpft an vorderster Front gegen das Feuer. Als sich der mit Drogenproblemen kämpfende Brandon „Donut“ McDonough (Miles Teller) bei Marshs Einheit bewirbt, gibt dieser ihm eine Chance. McDonough wird schnell ein unverzichtbares Mitglied der eingeschworenenen Truppe. Mit der Unterstützung des Chefs der örtlichen Feuerwache, Duane Steinbrink (Jeff Bridges), und hartem Training, schafft es das Team um den erfahrenen Marsh zur offiziellen Hotshot-Crew zu avancieren und bekämpft fortan Waldbrände in der ganzen Region – bis es zu jenen tragischen Ereignissen kommt, die alles für immer verändern…

Regisseur Joseph Kosinski hat sein Talent für bildgewaltige Insezenierungen bereits bei „Tron: Legacy“ unter Beweis gestellt, das Drehbuch stammt von Ken Nolan („Black Hawk Down“) und Eric Warren Singer („American Hustle“), Produzent Lorenzo di Bonaventura zeichnete bereits für Kino-Erfolge wie der „Transformers“- oder der „G.I. Joe“-Reihe verantwortlich.

 

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  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
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Review/Kritik und Wertung

Review von Marc

 

Ihr habt richtig gelesen. Das hier ist kein Peter Berg Film und Mark Wahlberg spielt auch nicht die Hauptrolle. Ich war auch überrascht. Denn “Only the Brave“ erfüllt alles, was ein Berg/Wahlberg Film ausmacht. Eine auf wahren Ereignissen basierende Geschichte, ein hochkarätiger Cast, Patriotismus, viele Klischees, überflüssige Subplots, unnötige Längen, aber dafür eine wirklich gute Inszenierung und ein paar nette Actionszenen. Genau das ist “Only the Brave“.

Die Thematik finde ich ja spannend, aber da habe ich schon weitaus bessere Dokumentation zu gesehen, die sich auf das Wesentliche fokussieren. Das macht Regisseur Joseph Kosinski leider nicht. Die 130 Minuten spürt man ständig, es gibt so viele langweilige Passagen, die Charaktere sind stereotypisch, vor allem Miles Teller’s Charakter fand ich schrecklich, die Dialoge sind teilweise arg cheesy und in der Gesamtheit war mir das hier alles ziemlich egal. Kosinski weiß, wie ne gute Inszenierung geht, das hat er schon bei “Oblivion“ und “TRON: Legacy“ eindrucksvoll gezeigt, nur reicht das am Ende des Tages leider nicht. Zum Ende hin wird dann auch nochmal ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt, auch wenn das alles so (oder so ähnlich) passiert, wurde mir hier etwas zu dick aufgetragen.

  • 2,5 von 5