Genre: Action

Regisseur: Robert Rodriguez

Studio: Twentieth Century Fox Germany

Kinostart: 14.02.2019

Home Release: 2019

Laufzeit:  122 min.

FSK: 12

Alita: Battle Angel

 

Die Erde im 26. Jahrhundert: 300 Jahre nach dem großen Krieg sind die gesellschaftlichen Systeme zerfallen. In einem Haufen Schrott stößt der Cyber-Doktor Dyson Ido (Christoph Waltz) auf die Überreste eines weiblichen Cyborgs. Bis auf ihr menschliches Gehirn besteht ihr Körper aus Maschinenteilen. Er flickt sie wieder zusammen und wird ein Ersatz-Vater für die künstliche Frau namens Alita (Rosa Salazar). Obwohl die Gerettete keine Erinnerungen an die Vergangenheit hat, zeigt sich bald, dass sie beachtliche Kampf-Fertigkeiten besitzt. Diese Gabe bringt sie dazu, als Kopfgeldjägerin zu arbeiten.

 

 

 

Trailer

Review Kritik und Wertung

Zimmi

  • 3 von 5

Marc

Die große Stärke von „Alita“ ist gleichzeitig eine der größten Schwächen. James Cameron. Der ist hier zwar nur Drehbuchautor und Produzent, aber man erkennt seine Handschrift doch sehr deutlich. Technisch ist „Alita“ ein Meisterwerk. Beeindruckende Motion Capture Arbeit, brillante CGI Effekte, ein brachiales Sounddesign, welches einem im IMAX Saal komplett umhaut und grandiose Action, die von Robert Rodriguez wirklich toll inszeniert wurde.

Das Drehbuch selbst ist dagegen leider sehr holprig und vollgepackt mit den typischen James Cameron Klischees. Eine grauenhafte, überflüssige Liebesgeschichte, eindimensionale Charaktere (Christoph Waltz spielt Christoph Waltz, Mahershala Ali einen belanglosen Gegenspieler, Ed Skrein einen nervigen Nebencharakter und zu Jennifer Connelly kann ich nur sagen, dass sie mit ihren fast 50 Jahren immer noch verdammt gut aussieht) und das Gefühl, dass hier inhaltlich ziemlich auf die Handbremse getreten wurde.

Ebenfalls typisch für Cameron. Natürlich soll Alita noch unzählige Fortsetzungen bekommen und ein riesiges Franchise werden. Aktuelle Box Office Prognosen deuten aber darauf hin, dass wir keine weiteren Filme bekommen. Und das ist schade. Denn „Alita“ hat verdammt viel Potential. Ich mochte den Charakter Alita, der hier durchaus liebenswert und sympathisch rüber kam, mich interessiert die Welt und ich würde gerne sehen, wo die Reise noch hingeht. Dennoch hat man das Gefühl hier eine Pilotfolge von etwas Größerem zu sehen, bei der kurz vor Schluss alles sehr gehetzt wirkt um möglichst viel anzukündigen.

Wie so oft bei James Cameron. Aber im Gegensatz zu „Avatar“ sehe ich hier verdammt viel Potential und in einer besseren Welt würden wir 4 weitere „Alita“ Filme bekommen. So oder so, „Alita“ ist eindeutig ein besserer und unterhaltsamerer Film als „Avatar“.
Das Ende bleibt hier praktisch offen und es wird noch ein Charakter bzw. hochkarätiger Darsteller präsentiert, von dem allein ich schon mehr sehen möchte.
Der Satz „Ein Film, den man im Kino gesehen haben muss“ wird zu oft verwendet, aber bei „Alita“ trifft es dieser genau. Robert Rodriguez und James Cameron haben hier technisch beeindruckendes Blockbuster Kino auf die Leinwand gebracht, das enorm viel Potential bietet, dieses aber vermutlich niemals zeigen darf. Tragisch.
Aber für den Moment hatte ich Spaß.

  • 3,5 von 5

Eure Bewertung des Films

 

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Originalbilder: Alita: Battle Angel / © Twentieth Century Fox (2019)

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